
Die Art, wie wir berufliche Beziehungen aufbauen, hat sich grundlegend verändert. Videokonferenzen haben Kaffeetreffen ersetzt. LinkedIn- und XING-Nachrichten substituieren den Handschlag. Die Frage, der sich jeder Berufstätige jetzt stellt: Wie navigieren wir in einer Welt, in der Networking sowohl online als auch offline stattfindet?
Das Argument für persönliches Networking
Die Daten zu persönlicher Interaktion sind überzeugend:
- 95 Prozent der Berufstätigen glauben, dass persönliche Treffen für den Geschäftserfolg unerlässlich sind
- Persönliche Meetings erzielen eine 40-prozentige Abschlussrate
- 77 Prozent der Menschen, die persönliches Networking bevorzugen, nennen die Fähigkeit, Körpersprache zu lesen
- 72 Prozent berichten, dass ein Handschlag einen starken ersten Eindruck erzeugt
Etwa 70 Prozent der Kommunikation ist nonverbal. Tonfall, Haltung, Blickkontakt und Mikro-Ausdrücke vermitteln Informationen, die Videokonferenzen nur unvollkommen erfassen.
Das Argument für digitales Networking
Dennoch hat digitales Networking unbestreitbare Vorteile:
- 92 Prozent der Menschen nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit an Online-Meetings teil
- 88 Prozent berichteten, dass virtuelles Networking ihnen erheblich Geld gespart hat
- 70 Prozent stimmten zu, dass Online-Networking ihnen ermöglichte, mehr Meetings wahrzunehmen
Besonders für Introvertierte bieten digitale Plattformen erhebliche Vorteile: "Sie können nachdenken, bevor Sie tippen, es gibt keine peinliche Stille, und Sie können Menschen in Ihrem eigenen Tempo ansprechen."
Der LinkedIn- und XING-Effekt
- Mehr als 35 Prozent der Berufstätigen sagen, dass ein beiläufiges Gespräch auf LinkedIn oder XING zu einer neuen Chance führte
- 61 Prozent stimmen zu, dass regelmäßige Online-Interaktion zu Jobchancen führen kann
- 80 Prozent der B2B-Social-Media-Leads stammen von LinkedIn
Entscheidend: Die Häufigkeit der Nutzung zählt mehr als die Anzahl der Verbindungen.
Die hybride Wahrheit
Persönlich ist besser für: Initialen Vertrauensaufbau, tiefe Beziehungsentwicklung, komplexe Verhandlungen, Lesen emotionaler Zustände, Schaffen unvergesslicher Erlebnisse.
Digital ist besser für: Pflege bestehender Beziehungen, erste Recherche und Kontaktaufnahme, Skalierung der Beziehungspflege, Bequemlichkeit und Zugänglichkeit.
Praktische hybride Strategien
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Digital zur Entdeckung, Persönlich für Tiefe: Online recherchieren, persönlich treffen, digital pflegen
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Kanal dem Zweck anpassen: Schnelle Fragen = digital. Komplexe Diskussionen = persönlich wenn möglich
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Eine digitale Heimatbasis schaffen: LinkedIn und XING halten Verbindungen zwischen Kommunikationen sichtbar
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Persönliche Ankerpunkte setzen: Periodische persönliche Berührungspunkte einplanen
Die richtige Balance finden
Die effektivsten Netzwerker verstehen: Es geht nicht um digital ODER persönlich – es geht um den strategischen Einsatz beider Kanäle.
Bewerten Sie für jede Beziehung und jeden Zweck:
- Welcher Kanal erreicht mein Ziel am besten?
- Wo befindet sich mein Kontakt bevorzugt?
- Welche Tiefe der Interaktion ist erforderlich?
Ihr Handlungsschritt
Überprüfen Sie Ihre aktuelle Networking-Strategie:
- Verlassen Sie sich zu stark auf einen Kanal?
- Nutzen Sie persönliche Zeit für Beziehungen, die digital gepflegt werden könnten?
- Versuchen Sie, komplexe Beziehungen rein digital aufzubauen?
Passen Sie Ihren Ansatz an, um beide Welten optimal zu nutzen.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstuetzung erstellt und vor der Veroeffentlichung von unserem Redaktionsteam ueberprueft. Titelbild mit KI generiert.


