Zurück zum Blog

Digital vs. Persönlich: Was die Forschung über Networking 2025 sagt

von Martin Bruckner, Founder of Bondkeeper3 Min. Lesezeit
Titelbild für: Digital vs. Persönlich: Was die Forschung über Networking 2025 sagt

Die Art, wie wir berufliche Beziehungen aufbauen, hat sich grundlegend verändert. Videokonferenzen haben Kaffeetreffen ersetzt. LinkedIn- und XING-Nachrichten substituieren den Handschlag. Die Frage, der sich jeder Berufstätige jetzt stellt: Wie navigieren wir in einer Welt, in der Networking sowohl online als auch offline stattfindet?

Das Argument für persönliches Networking

Die Daten zu persönlicher Interaktion sind überzeugend:

  • 95 Prozent der Berufstätigen glauben, dass persönliche Treffen für den Geschäftserfolg unerlässlich sind
  • Persönliche Meetings erzielen eine 40-prozentige Abschlussrate
  • 77 Prozent der Menschen, die persönliches Networking bevorzugen, nennen die Fähigkeit, Körpersprache zu lesen
  • 72 Prozent berichten, dass ein Handschlag einen starken ersten Eindruck erzeugt

Etwa 70 Prozent der Kommunikation ist nonverbal. Tonfall, Haltung, Blickkontakt und Mikro-Ausdrücke vermitteln Informationen, die Videokonferenzen nur unvollkommen erfassen.

Das Argument für digitales Networking

Dennoch hat digitales Networking unbestreitbare Vorteile:

  • 92 Prozent der Menschen nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit an Online-Meetings teil
  • 88 Prozent berichteten, dass virtuelles Networking ihnen erheblich Geld gespart hat
  • 70 Prozent stimmten zu, dass Online-Networking ihnen ermöglichte, mehr Meetings wahrzunehmen

Besonders für Introvertierte bieten digitale Plattformen erhebliche Vorteile: "Sie können nachdenken, bevor Sie tippen, es gibt keine peinliche Stille, und Sie können Menschen in Ihrem eigenen Tempo ansprechen."

Der LinkedIn- und XING-Effekt

  • Mehr als 35 Prozent der Berufstätigen sagen, dass ein beiläufiges Gespräch auf LinkedIn oder XING zu einer neuen Chance führte
  • 61 Prozent stimmen zu, dass regelmäßige Online-Interaktion zu Jobchancen führen kann
  • 80 Prozent der B2B-Social-Media-Leads stammen von LinkedIn

Entscheidend: Die Häufigkeit der Nutzung zählt mehr als die Anzahl der Verbindungen.

Die hybride Wahrheit

Persönlich ist besser für: Initialen Vertrauensaufbau, tiefe Beziehungsentwicklung, komplexe Verhandlungen, Lesen emotionaler Zustände, Schaffen unvergesslicher Erlebnisse.

Digital ist besser für: Pflege bestehender Beziehungen, erste Recherche und Kontaktaufnahme, Skalierung der Beziehungspflege, Bequemlichkeit und Zugänglichkeit.

Praktische hybride Strategien

  1. Digital zur Entdeckung, Persönlich für Tiefe: Online recherchieren, persönlich treffen, digital pflegen

  2. Kanal dem Zweck anpassen: Schnelle Fragen = digital. Komplexe Diskussionen = persönlich wenn möglich

  3. Eine digitale Heimatbasis schaffen: LinkedIn und XING halten Verbindungen zwischen Kommunikationen sichtbar

  4. Persönliche Ankerpunkte setzen: Periodische persönliche Berührungspunkte einplanen

Die richtige Balance finden

Die effektivsten Netzwerker verstehen: Es geht nicht um digital ODER persönlich – es geht um den strategischen Einsatz beider Kanäle.

Bewerten Sie für jede Beziehung und jeden Zweck:

  • Welcher Kanal erreicht mein Ziel am besten?
  • Wo befindet sich mein Kontakt bevorzugt?
  • Welche Tiefe der Interaktion ist erforderlich?

Ihr Handlungsschritt

Überprüfen Sie Ihre aktuelle Networking-Strategie:

  • Verlassen Sie sich zu stark auf einen Kanal?
  • Nutzen Sie persönliche Zeit für Beziehungen, die digital gepflegt werden könnten?
  • Versuchen Sie, komplexe Beziehungen rein digital aufzubauen?

Passen Sie Ihren Ansatz an, um beide Welten optimal zu nutzen.


Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstuetzung erstellt und vor der Veroeffentlichung von unserem Redaktionsteam ueberprueft. Titelbild mit KI generiert.

Schlagwörter

networkingdigitalpersönlichlinkedinxinghybridremote-arbeit